Interview mit Lisa

Lisa, 21, Mutter von Ida (1,5) aus Leipzig, durften wir dieses Mal interviewen. Was mich besonders freut: Lisa gehört zum Team hinter „Getragen von Liebe“ und hat uns schon oft bei Aktionen rund ums Thema „Liebe weitergeben“ unterstützt.

Getragen von Liebe: Lisa, wie bist du zum Tragen gekommen?

Lisa: Als ich schwanger war, habe ich schon daran gedacht mein Kind zu tragen, aber habe es mir gleichzeitig komisch vorgestellt. Ein Tuch hatte ich schon und als ich sie im Kinderwagen umhergefahren habe, hatte ich plötzlich Angst, dass jemand mein Kind einfach mit nehmen könnte. Und sie war so weit weg von mir, ich konnte sie nicht kuscheln. Außerdem war es unpraktisch.

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Interview mit Tina Michaelis

Tina Michaelis, verheiratet, Mutter von Paula (9Monate) aus Chemnitz ist heute zu Gast bei uns.

Getragen von Liebe: Wie bist du zum Tragen gekommen?

Tina: Ich war bei einer Freundin und wir haben uns über das Tragen unterhalten. Von ihr habe ich dann auch mein erstes Tragetuch ausgeliehen bekommen. Und dann kam das auch noch im Geburtsvorbereitungskurs dran. Da wurden außerdem verschiedene andere Tragesachen vorgestellt.

GvL: Warum trägst du?

Tina: Ich genieße die Nähe zu meinem Kind und einfach weil es praktisch ist.

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Interview mit Sebastian Meichsner

Sebastian Meichsner, verheiratet mit einer Theologiestudentin und Trageberaterin in spe, Vater von zwei Kindern (2,5 und 1 Jahr alt), Erzieher in einer Leipziger Kita, ist heute zu Gast bei unserem Interview.

Getragen von Liebe: Wie bist du zum Tragen gekommen?

Sebastian: Meine Frau hat mich dazu bewogen. Sie hat von meiner Schwester ihr erstes Tragetuch geschenkt bekommen – ein Amazonas. Das Tragen hat dann bei unserem ersten Kind angefangen. Meine Frau hat unsere Tochter aus praktischen Beweggründen ein bisschen getragen. Es war einfacher für sie, wenn sie mit ihr in die Uni gegangen ist. Dann wurde es immer mehr bis unsere Tochter dem Tragen ganz entwachsen war.

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Interview mit Anna-Lena

Da Anna-Lena nicht aus unserer Gegend kommt, gab es leider keine persönlichen Treffen. Trotzdem war sie bereit mit uns ein Interview zu führen. Die Antworten wurden im Januar/ Februar beantwortet. Zunächst stellen wir sie euch kurz vor. Anna-Lena ist 32 Jahre alt und trägt seit ihr Baby 5 Tage alt ist. Jetzt ist es 4 Monate. Aktuell hat sie 5 Tücher und 2 Tragehilfen.

G. v. L.: Warum trägst du? Wie bist du zum Tragen gekommen? Welche Personen/Dinge haben dich dazu bewogen zu tragen?

A: Ich habe bei einer Freundin gesehen, dass sie ihren Sohn in einer Chicco Babytrage getragen hat, fand es sehr praktisch und habe ihr diese abgekauft, nachdem er nicht mehr hinein gepasst hat. Dann habe ich auf einem Babybasar ein sehr günstiges Tuch gesehen und gekauft. Später hat mir eine andere Freundin vom Kanga-Training mit einer Manduca erzählt und mir von dieser Trage vorgeschwärmt. Ich habe mehr zu dem Thema Tragehilfe im Internet nachgelesen und habe mich danach wieder von der Chicco Trage getrennt, weil ich gelernt habe, das diese keine Anhock-Spreiz-Haltung ermöglicht. Dann habe ich mir eine Manduca gekauft.

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Interview mit Nadja Fahrenhold

G. v. L.: Wenn wir da gerade dabei sind, können wir ja gleich die Frage klären „Wo hast du das mit dem Tragen gelernt?“
A: Von meiner Hebamme. Bei der Großen, hatte ich mir ein Tragetuch von einer Freundin geliehen und habe es mir von meiner Hebamme zeigen lassen. Und jetzt beim Kleinen hab ich mir selber ein Tragetuch gekauft und habe es mir aber sicherheitshalber nochmal zeigen lassen, war ja schon 3 Jahre her.
G. v. L.: Und wahrscheinlich die Wickelkreuz-Trage als erstes, oder ?
A: Ja, bis ich dann festgestellt habe, dass ich die Wickelkreuz Trage unbequem finde und es für mich gesundheitlich schädigend ist, dann habe ich quasi mir selbst das Känguru gelehrt
G. v. L.: In wie fern schädigend?
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